Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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im Winter viele Unannehmlichkeiten fuͤr die Reiſenden verurſacht.

Sieben Meilen gegen Dſt von El Khadarah, in einer kleinen Entfernung von dem Sheliff, lie⸗ gen die Ruinen von El Herba, einer andern roͤmi⸗ ſchen Stadt, welche von der oben beſchriebenen ver⸗ ſchieden iſt. Dieſer Name kommt haͤuſig in dem Lande vor, und bedeutet: zerſtoͤrt, zu Grunde gerichtet. Der Sheliff kruͤmmt ſich hier durch eine Ebene, welche an Groͤße und Fruchtbarkeit keiner im ganzen Koͤnigreiche nachſteht. Das Gebirge At⸗ las wendet ſich nun zwei Seemeilen gegen Nord.

Maniana, Maliana oder Miliana, liegt zwei Meilen von El Herba, und ½ Meile ober⸗ palb dieſer Ebene auf dieſen Bergen. Es iſt gut be⸗ waͤſſert, und wird im Fruͤhlinge haͤufig von andaͤchti⸗ gen Seelen aus Algier, Bleda und Medi beſucht, welche zu den Gebeinen des Lidij Youſeph, des

Schutzheiligen dieſer Stadt, wallfahrten. Man findet

hier verſchiedene roͤmiſche Alterthuͤmer.

Acht Meilen gegen Oſt⸗Nord⸗Oſt von Malia⸗ na, auf dem halben Wege zwiſchen dem Shelißf und der See, ſind die Hamann Meriga(die Ba⸗ der von Meriga) die Aquae calidae Colonia der Alten. Das geraͤumigſte iſt ein Becken von zwoͤlf

Fuß in das Gevierte, und vier in der Liefe. Dieſe

Baͤder waren ehemals bedeckt, und es liefen ſteinerne Gallerien um die Becken. Obgleich ſie jetzt balb voll