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von einer Meile im umfange. Sie iſt auf einen ab⸗ haͤngigen Boden, und nahe an einem hohen Berge gebaut, welcher ſie von Rord und Nordweſt uͤber⸗ ſieht. Zwei Kaſtelle auf dem Ruͤcken dieſes Berges beſtreichen die Stadt auf der einen, und den Mers el Kebir auf der andern Seite. Gegen Suͤd und Südoſt ſind zwei andere Kaſtelle mit dem niedern Theile der Stadt in gleicher Linie errichtet, und durch ein tiefes, ſich kruͤmmendes Thal von ihr abgeſondert, welches auf der Sudſeite als ein natuͤrlicher Abſchnitt dient. In einer kleinen Entfernung verſieht eine Duelle vorttefflichen Waſſers reichlich die Stadt. Der aus dieſer Quelle entſpringende Bach richtet ſeinen Lauf nach den verſchiedenen Kruͤmmungen des Thales. Man hat bei jeder Deffnung des Thales eine ange⸗ nehm zerſtreute Ausſicht von felſigen Anhoͤhen, von Pomeranzen-Pflanzungen und herabrieſelnden Waſſer⸗ Baͤchen, ſo zwar, daß die Natur ſelten eine groͤßere Mannigfaltigkeit von angenehmen Ausſichten und kuͤh⸗ len Ruheplaͤtzen an einem Prte vereinigt. Als die Spanier Dran erobert hatten, erbauten ſie mehrere Kirchen und Gebaͤude im romiſchen Geſchmacke.
Ich fand zu Warran und dem nahe gelegenen
Dorfe Giza keine Alterthuͤmer.
Laͤßt man das kleine Dorf der Caraſtel, eines Stammes der Kabylen, zur Rechten, ſo kommt man zu dem Kap Ferrat, oder dem Meſaffdes Edri⸗ ſi. Es iſt eines hohen Felſens wegen merkwuͤrdig⸗


