Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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Vor dem Kaiſer ging die in Leoparden⸗ und Lie⸗ gerhaͤuten gekleidete Leibwache, und eine andere Wache von jungen Schwarzen, welche Lanzen und Gewehre durcheinander trugen. Um den Kaiſer ritt eine große Anzahl ſeiner Soͤhne, und hinter ihm einige hundert Mann in ganz vergoldeten Harniſchen, andere aber hatten nur Helme von verſchiedener Gattung. Nach dieſem Haufen wurden zwanzig kaiſerliche Handpferde am Zaume gefuͤhrt; die Sattel waren von geſchlage⸗ nem Golde, und mit Smaragden und andern koſtha⸗ ren Steinen beſetzt. Wir trafen hier die ſchoͤnſten Pferde an, welche wir je geſehen hatten. Nach die⸗ ſen kam Muley Abdalah, auch ein Sohn Is⸗ maels, mit einem Gefolge von Reitern und Fuß⸗ volk. Er tummelte bei uns mit Lanzenſchwingen und Losbrennung des Gewehres vorbei, welches auch die meiſten Prinzen gethan hatten.

Nachdem der Geſandte alle gegen ihn und die eng⸗ liſchen Sklaven geſchmiedeten Anſchlaͤge fruchtlos gemacht hatte, ließ der Kaiſer am 23. Juli den Ge⸗ ſandten und die Sklaven in ſeinen Palaſt kommen. Nach dem gewoͤhnlichen Empfange, und dem Ver⸗ trage gemaͤß, winkte der Kaiſer den Gefangenen, und befahl ihnen, mit dem Geſandten in ihr Vaterland zurück zu kehren. Dieſe armen Leute warfen ſich auf die Erde und riefen:Gott ſegne deine Gewalt. Bei dem Weggehen ſagte er zu ihnen:Ich liebe den Geſandten und alle Englaͤnder⸗ weil ich weiß⸗