Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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ten. Der Fiſch⸗Fluß war ausgetrocknet, und hatte

nur an einigen Stellen Gruben mit Waſſer. An bei⸗ den Seiten des Fluſſes fanden ſie viele Gras⸗Weiden. Sie erzaͤhlten: die Hottentotten daſelbſt hätten reich⸗ lich Vieh, auch gaͤbe es wilde Thiere, beſonders Ele⸗ phanten in Menge. Von dem Damroeguas⸗ Volke hätten ſie keine ſichere Nachrichten ethalten koͤnnen. Ihre Wegweiſer haͤtten erzaͤhlt: daß ſie bei einer wei⸗ ter vorwaͤrts wohnenden Natien geweſen ſeyen, die ſchwaͤrzer als die Namacguas waͤren, langes Haupt⸗ baar haͤtten, auf der Bruſt rauh, im Geſichte zer⸗ ſchnitten wären, und Croſſen von Thierfellen haͤtten. Dieſe Voͤlker wohnten in hoͤlzernen Huͤtten, und nähr⸗ ten ſich vom Landbau und Tabak. In dieſer Gegend wuͤrde nicht nur viel Vieh, ſondern auch Kupfer⸗ Minen gefunden. Noch haͤtten ihnen dieſe Wegweiſer einen Berg gezeigt, der gerade vor uns gegen Nord laͤge, wo nach ihrer Ausſage das Land der Damroe⸗ guas, auch Tamaecquas von ihnen genannt, ſei⸗ nen Anfang naͤhme, und ſich weßtlich nach der See erſtreckte. Sie haͤtten ihnen auch Korallen gezeigt⸗ und einiges Kupfer, welches von einem andern Volke gebracht wuͤrde, das noch weiter vorwaͤrts wohnte⸗ und gelb oder braͤunlich von Farbe ſey, und Sonda⸗ mocquas oder von andern Bricquas oder Biri⸗ nas genaunt wuͤrde. Sie wollten uns zu die ſen fuͤh⸗ ren, aber jetzt ſey es wegen der Jabreszeit unmoͤglich.