Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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quas⸗ Kraal; NNW. 3/4 M. 260 24 Br. 370 42* L.; den 22ſten bei einem großen Namaecquas⸗Kraal am Gamma⸗Flußz er war jetzt trocken. Er entſpringt des Winters bei der ſteiſen Kloof, verßaͤrkt ſich auf

beiden Seiten mit andern Fluͤſſen, und ergietßt üch

alsdann in den Fiſch⸗Fluß. Das vor uns liegende, meiſt flache Land hat doch hier und dort einige kleine Berge, mit Gras und Rhinozeros⸗Buͤſchen bewach⸗ ſene Felder, und mit Rothholz und Dornbuͤſchen be⸗ ſetzte Fluͤſſe. Auch ſahen wir in den Ehenen große Gruppen wilder Thiere, naͤmlich Nashoͤrner, Kame⸗ lopardales, Büffel, weiße wilde Pferde, Eſel oder Quachas, Cvedoes(Kudus), Gemsböcke, Hirſche, wie auch Auerochſen. Letztere gleichen einem gewoͤhn⸗ lichen Ochſen, außer daß ſie groͤßer und von aſchgrauer Farbe ſind. Sie haben einen kleinen Kopf, kurze Hoͤrner, langes krauſes Haar auf der Bruſt und zwi⸗ ſchen den Hoͤrnern, und einen langen Bart wie die Boͤcke; ſie find ſehr ſchnellfuͤßig, deßwegen beißt die⸗ ſes Thier bei den Namacquas der Herr(de Baas). Unſere Richtung und Laͤnge des Weges war Nord⸗ Weß 2 Meilen, 260 18 Br. 370 39 Laͤnge.

Den 2. Dezember kamen die Kundſchafter Coe⸗ thee und Marais zuruͤck, und berichteten, daß ſie nach 3 Tagen an den Fiſch⸗Fluß gekommen ſeyen, einen guten Weg aber wenig Waſſer gefunden haͤtten, und daß die dort wohnenden Hottentotten durch Gra⸗ ben das Brunnen⸗Waſſer fuͤr ihr Vieh ſuchen muͤß⸗