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und nach braungelben Voͤlkern ſich erkundigt haͤtten. Dieſe haͤtten ihnen erzaͤhlt: daß noch weiter nach Porden eine Nation ſich faͤnde, die, gleich uns, Klei⸗ der und langes Haupthaar haͤtte, aber von brauner Geſichtsfarbe waͤre; andere hingegen haͤtten geſagt⸗ daß dieſe Voͤlker keine Kleider, ſondern nur Haͤute oder Croſſen truͤgen, ohne daß Jemand die Nation geſehen haͤtte; ſelbſt die meiſten Namacquas haͤtten bezeugt, nichts von jener Nation zu wiſſen. Bei die⸗ ſem Berichte beſchloßen wir gleichwohl den Zus noch einige Tage fortzuſetzen, in der Hoffnung, naͤhere Eutdeckungen zu machen.
Den 1ten theilte ſich der Zug wegen Seltenheit des Waſſers. Wir gingen den Tag und die Nacht einen ſteilen, felſigen Hohlweg nebſt einigen ſteinigen Bergruͤcken und ſetzten den aaten unſern Weg bis zum Buͤffel⸗Fluſſe fort, welcher gegenwaͤrtig ausge⸗ trocknet war, im Winter aber ſich nach Nord⸗Weſt in den Gamma⸗Fluß ergießt. Unſere Richtung und Laͤnge des Weges war Nord zum Oſten 5 Meilen, 26 43 Br. 370 45“ L. Den 6ten kamen wir zu dem Hottentotten-Kraal Dwaalhoͤk; Nord zu Weſt 2 Meilen, 26 34“ Br. 370 43“ L. Den 17ten zogen wir uͤber einen ausgetrockneten Fluß, kamen nachher aus dem Gebirge in eine ſchoͤne Gras⸗Ebene und lagerten Abends bei einem Hottentotten-Kraal; wir hatten 2 1/2 M. zuruckgelegt, 260 26“ Br. 370 43“ L. Den 19. blieben wir bei einem alten verlaſſenen Namae⸗


