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ſehr traͤge und furchtſam, und wegen ihres wenigen Viehes ſehr armſelig. Nichts deſtoweniger werden ſie ſtets von den Buſchmaͤnnern beunruhigt, ihres Lebens und Viehes beraubt.
Den L2ſten zogen wir mit allen Wagen gluͤcklich uͤber den Fluß; und mit uns faſt 300 kleine Namge⸗ aquas, Maͤnner, Frauen und Kinder. Sie wollten ibre Freunde unter den großen Namaequas beſuchen: denn die Furcht vor den Buſchmaͤnnern hielt ſie zuruͤck. Gegen Abend zogen wir durch einen Hohlweg, und lagerten uns bei einer Quelle, deren Waſſer wir ſtin⸗ kend fanden. Unſer zuruͤckgelegter Weg war Nord⸗ Oſt zu Nord 11/2 M., 280 36“ Br. 370 26 L. Den zoſten kamen wir uͤber felſige Gebirge zu einem Hot⸗
tentotten⸗Kraal mit einer ſehr moraſtig ſchmeckenden
Quelle. Unſer Weg und Entfernung war Nord⸗Oſt zum Nord 31/2 M., 280 24“ Br. 370 34 L.
Den 1. Oktober zogen wir zwiſchen dem Gebirge ab, kamen an den Loͤwen⸗Fluß, welcher noͤrdlich bei der Bergquelle entſpringt, und ſich von hier ſuͤd⸗ oͤſtlich in den großen Fluß(de grvote Rivier) er⸗ gießt, und ſeinen Namen von den vielen daſelbſt ſich aufhaltenden Loͤwen erhalten hat. Laͤngs der ufer iſt dieſer Fluß mit Baͤumen von rothem Holz und mit Dornbuͤſchen verſehen. Den Fluß fanden wir trocken, nahmen aber doch Zeichen am Ufer von ſeinem hohen Anſchwellen wahr. Als wir zu einem Kraale der gro⸗ ßen Namaeguas gekommen waren, fluͤchteten die


