Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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jungen Bewohner, weil ſie einige unſerer Leute ju Pferde kommen ſahen. Als wir die aiten Maͤnner und Weiber mit Dago und Tabak beſchenkten, kamen die Entflohenen allmaͤhlich geſchlichen. Unſern Ruhe⸗ platz nahmen wir bei der Waſſergrube, falſche Drift, und hatten heute nur 1 14 M. Nord⸗Dſt zum Nord gemacht, auf 280 48 Br. 370 36 L. Den 4ten nah⸗ men wir unſern Weg laͤngs des Loͤwen⸗Fluſſes und lagerten uns an der Quelle Vogelfontyn. Hier endigt ſich das Gebirge, und es faͤngt eine weite mit

Gras bedeckte Ebene an. Unſer Lauf und Weite des

Weges war 11/2 M., 280 10 Br. 375 39* L.

Denm sten zogen wir noch weiter laͤngs des Fluſſes, blieben bei einem warmen Bade, welches eine beſtän⸗ dig laufende Quelle iſt, deren Waſſer immer eine gemaͤßigte Waͤrme hat. Sie liegt etwa 200 Schritte an der Oßtſeite des Fluſſes auf einem kleinen felsarti⸗ gen Huͤgel. Der Boden umher war moraſtig, und das Salz lag an den Seiten des Waſſers einen Finger hoch aufgetrocknet. Hier ſahen wir auch die erſten Kamelopardales(Gtraffe). Ein Weibchen toͤdte⸗ ten wir und fingen ein junges. Den Koͤrper des ge⸗ toͤdteten Thieres fanden wir einer Kuh, ſeinen Hals und Kopf aber einem Pferde am aͤhnlichſten. Seine Hoͤhe von der Vorderklaue bis zum Kopfe war 17 Fuß, und die Laͤnge des Koͤrpers verhielt ſich gegen die Hoͤhe, wie eins zu zwei. Am Halſe herab iſt es von weißer Farbe, und von vorne mit hellbraunen rauten⸗