Gebirges, welches laͤngs des großen Fluſſes ſich ausbreitet. Wir fanden dieſen Fluß ſchnell ſtroͤmend, mit ſteilen Ufern, an beiden Seiten mit hohen Fels⸗ gebirgen, und in der Laͤnge mit Weiden und Dornen beſetzt. In ſeinem gewoͤhnlichen Ufer iſt er 1032 Rheiniſche Fuß breit, und uͤberſtroͤmt ſeht zur Re— genzeit an beiden Seiten. Er enthaͤlt viele Fiſche, beſonders Karpen und Seekuͤhe(Flußpferde) in Menge. Er nimmt ſeinen Anfang ungefaͤhr 280 ſuͤdl. Breite, fließt ganz ſüdlich, durch kleine Fluͤße verſtaͤrkt bildet er auf der Breite von 28 Graden einen Bogen, und ſließt nachher gegen Weſt in die See. Die Bewohner nennen das Ende auch wohl Charie. Unſer zuruͤck⸗ gelegter Weg und Entfernung war N. N. D. 6 Mei⸗ len, 280 42“ Br. 370 22“ Laͤuge.
Den ziſten machten wir Anſtalten unſer Reiſe⸗ Geräͤthe von den kleinen Namaequas an die an⸗ dere Seite nach den großen Namaeguas uͤberzw ſetzen. Den Lauf des Fluſſes, als auch die Gegenden, welche nach der Muͤndung des Fluſſes liegen, in Au⸗ genſchein zu nehmen, machte das hohe und ſteile Ge⸗ birge unmoͤglich, welches in einigen Stellen ſo nahe am Fluſſe lag, daß man an dieſen nicht vorbeikommen konnte. Wir ſuchten alſo hinter den Bergen einen Weg, gingen 2 Tage uͤber ein ſchweres, felſiges Ge⸗ birge und fanden endlich einen engen Wes nach dem Fluſſe, welcher ein Schlupfwinkel der Buſchmaͤnner war, wie wit aus vepſchjedenen Zeichen ſahen⸗ Auch


