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einem Landgute zu Groͤne⸗Kloof, wo uͤber 200 Stück Rindvieh waren, mußte man dennoch alle Morgen eine halbe Stunde weit ſchicken, um Milch zum Kaffee zu holen. Die Kinder werden auf dem Vorgebirge nicht mit Brei, ſondern mit Suppe auf⸗ gezogen.
Man hat hier die Gewohnheit, alles auf kurzen und ſchmalen Wagen zu fuͤhren. Es fehlt zwar nicht an Ochſen, nicht einmal an Pferden, ſie zu ziehen; aber nichts deſto weniger iſt der Preis der Wagen ſo theuer, daß ein Wagen nicht leicht unter 120 hollaͤn⸗ diſche Gulden zu ſtehen kommt. Weil man aber, um das Getraide zu verfuͤhren, viele Fuhren und Reiſen auf dem Vorgebirge thun muß, ſo tragen die entfernten Landgüter nicht viel. Es werden zwar auf den mei⸗ ſten Landguͤtern viele Pferde gehalten, aber nur zum Korn⸗Austreten, und um die beſtellten Felder zu
eggen.
Bei dem beſten Weizen backen die Einwohner auf
dem Lande ein ſchlechtes Brod. Die Schuld liegt theils in den ſchlechten Muͤhlen, theils an der ſchlechten Bearbeitung des Taiges. Herren und Sklaven eſſen das naͤmliche Brod.
Wilde Thiere ſind jetzt vom Vorgebirge entſernt. In dem ganzen Striche Landes, welchen die Bergkette umſchließt, die von dem oͤßtlichen Eingange der Falſe⸗ Bay bis uͤber die Bay St, Helena geht, trifft man


