Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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. 295 ſchoͤne Jahreszeit nennen: denn nicht zu gedenken, daß es niemals ſo kalt wird, um einheizen zu muͤſſen, ſo hat mun in dieſen Monaten oft 6—7 Tage ohne Wind und beſchwerliche Hitze, wie die ſchoͤnſten Tage des Septembers. Wenn auch das Wetter zu⸗ weilen abwechſelt, ſo faͤllt es doch nicht ſo plotzlich und abwechſelnd, wie in Frankreich ein. Der Fluͤſſe wegen iſt der Winter den Reiſenden ſehr beſchwerlich.

Die Einkuͤnfte der Einwohner, welche ſich weit vom Hafen auf dem Lande niedergelaſſen haben, be⸗ ſtehen in dem Verkauf ihres Viehes und ihrer But⸗ ter. Die 60— 80 Meilen entfernt Wohnenden brin⸗ gen des Jahres zwei bis dreimal einen großen Wagen geſalzener Butter mit, welche ſie verkaufen, und für den Erloͤs den noͤthigen Bedarf ſich verſchaffen⸗ Das Pfund geſalzener Butter gilt auf dem Vorgebirge ge⸗ wohnlich einen Schilling, nach franzoſiſchem Gelde beinahe 12 Sous. Die hollaͤndiſche geſalzene Butter gus den Magatzinen der Kompagnie wird fuͤr 2 Schil⸗ linge verkauft. Zu verwundern jedoch iſt, daß in einem Lande, deſſen groͤßter Reichthum im Viehe be⸗ ſteht, die Butter und Milch ſo theuer ſind. Es wird wenig Kaͤs von der abgerahmten Milch gemacht, wel⸗ cher noch dazu ziemlich ſchlecht iſt. Die reichen Ein⸗ wohner eſſen gewoͤhnlich ihre Butter mit daruͤber ge⸗ legtem hollaͤndiſchen Kaͤs, durch welchen ihr etwas ranziger Geſchmack benommen wird. Die Kuͤhe geben auch nicht ſo viel Milch, als die europaͤiſchen. Auf