Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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haͤuſigſten angetroffen. Man findet hier oft große Seeſchildkroͤten und Seekuͤhe. Auf Jsle de France gibt es viele Auſtern, deren Schalen ſo wunderlich geſtaltet ſind, daß man ſie mit dem Hammer oͤffnen muß. Der ſchmackhafteſte Fiſch, welchen ich gegeſſen habe, iſt das Waſſerhuhn(poule d'eau) eine Art klei⸗ ner Tornbutte, deſſen Fleiſch und Fett eine gruͤne Farbe hat. 8

unter den Thieren ſindet man Hirſche, wilde Ziegen, wilde Schweine, Haſen. Affen in Menge, Natten und Maͤuſe. Letztere richten das Getreide oft ſo zu Grunde, daß man daſſelbe nicht ernten kann. Auf wohl verwahrten Ernte⸗Feldern ſiehen alle 6 Schritte Fallen.

Die gemeinſten Voͤgel ſind: Die Fregatten, die Bubbis, Meer⸗Raben, Kaptauben, Flamingo, See⸗ Lerchen, Tropik⸗Voͤgel mit rothem und weißem Schna⸗ bel, Papageien verſchiedener Art; in den Waͤldern Pintados, eine Art Amſel, zwei Gattungen Holstau⸗ ben, deren eine ſehr wohlſchmeckend, aber der Ge⸗ ſundheit uͤberaus ſchaͤdlich iſt. Einer Art Sperber⸗ Huͤhnerfreßer genannt, fliegen die kleinen Voͤgel hau⸗ fenweiſe nach. Man findet auch einige Bengalis, in den Ebenen 3 Arten Rebhuͤhner. Endlich gibt es auch 2 Arten Fledermaͤuſe, deren eine groͤßer, als die andere iſt. Die groͤßere gibt einer jungen Katze von 2 Monaten nichts nach, ſie iſt in den Monaten April, Mai, Juni, Juli und Auguſt ſehr fett, und wird, wie

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