Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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1ns zu ſehen, man ſchleifte ſie aber damals, um ein

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ſehr ſchones Gebaͤude fuͤr den Befehlshaber des Ha⸗ fens nebſt der Beſatzung aufzuführen.

Die Kuͤſte um die ganze Inſel beſteht aus Felſen. Der Seegrund iſt in den Gegenden an der Kuͤſte mit Korallen, Madreporen und Muſcheln bedeckt. Es gibt wenig eigentlichen Sand. Die Kuͤſten ſind mit vor⸗ liegenden Riffen eingefaßt, an welchen ſich die Mee⸗ res⸗Wellen brachen. Manche derſelben erßrecken ſich an manchen Drten uͤber eine Meile weit vom Lande.

Den groͤßten Theil der Inſel bedecken Berge, deren hochſter nicht viel uͤber 400 Toiſen betragen. Der Hafen Louis iſt halb mit Bergen umgeben. Unter den Ber⸗ gen, welche den Hafen bilden, fuͤhren 2 den hollaͤndi⸗ ſchen Namen Pietherboth und ſeine Frau. i Der erſte iſt 420 Toiſen uͤber die Meeresſlaͤche erha⸗ ben. Er endigt ſich mit einem kahlen Fels⸗Pbelisk, auf welchem ein großes beinahe kubiſches Felſenſtuͤck liegt, welches aber dicker iſt, als die Spitze, auf wel⸗ cher er ruht. Von dieſem ſonderbaren Anblicke erhielt dieſer Fels den Namen Pieterboths Hut. Der andere gegen Weſt gelegene Berg iſt a16 Toiſen hoch,

und endigt ſich mit einem großen Felſen, welcher die

Geſtalt eines geſtreckten Daumens auf einer Fauſt bat, und deßwegen le Pouece; der Daumen, heißt. Der Hafen Bourbon iſt gleichfalls am Fuße einer

Bergkette. Der hochſte Berg derſelben iſt 222 Toiſen boch, und fuͤhrt den Namen Bambu. Die Nod⸗