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tugieſen entdeckt, welche wahrſcheinlich Hirſche, Ziegen und Affen dahin gebracht haben. In der Folge nahmen ſie die Hollaͤnder in Beſitz, nannten die In⸗ ſel St. Mauritius, gaben ſie aber wegen ihrer vielen Niederlaſſungen in Indien 1742 auf. Die Franzoſen, welche die nur 35— 40 Meilen entfernte Inſel Bourbon inne hatten, bemaͤchtigten ſich dann ſogleich dieſer verlaßenen Inſel. Nach meinen, auf dieſer Inſel angeſtellten gev⸗ metriſchen Meſſungen hat ſie 90,665 Toiſen im Um⸗ fange. Ihr groͤßter Durchmeſſer, in der Richtung von beinahe voͤllig Norden zu Suͤden, iſt 34,800 Toi⸗ ſen, und ihre groͤßte Breite in der Linie von beinahe voͤlig Oſten nach Weſten, iſt 22,424 Tviſen. Ihre Fi⸗
gur iſt ſo vval, daß das noͤrdliche Ende laͤnglicht, und
das ſuͤdliche platt zulauft. Ihr Flaͤchen⸗Inhalt be⸗ traͤgt 432,680 Morgen, den Morgen zu 100 Ruthen, die Nuthe zu 20 Fuß. Dieſes war der Gehalt der
Flaͤche des Polygons, welches ich um die Inſel be⸗
ſchrieben hatte.
Die Inſel hat? ſehr ſchoͤne Huͤfen; der gegen die Ritte der weſtlichen Kuͤſte der Inſel liegende Port Louis iſt kleiner als der Hafen Bourbon, wel⸗ cher gegen die Mitte der öſtlichen liegt und ſehr ge⸗ geraͤumig und ſicher iſt. Bei dieſem ließen ſich die Hollander nieder, und erbauten eine Art von Fort un⸗
ter dem Namen Friederich Heinrich. Die Grundlagen und ein Theil der Mauern waren noch


