Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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ſtehenden Ohren, aberzweilaͤngliche perpendikulaͤr gegen die Heffnung des Maules gerichtete Loͤcher oder Spal⸗ ten, in welche das Fell geht. Der Schwanz war un⸗ gefaͤhr 8 Zoll lang, die Pfoten kurz. Die vordern

Pfoten hatten ſcharfe Klauen, welche einen Zoll weit

herausgingen; die hintern hatten ganz kurze Klauen, wie bei den Hunden. Von den Hunden verfolgt, ſpritzt der Stinkdachs einen ſehr ſtinkenden Saft oͤfters aus, wird aber endlich ganz erſchoͤpft.

Den 8. 9. u. 10. Dktober blieb ich auf Riebeek Kaſteel, wo ich vom Rauche, von der Kaͤlte und Näſſe viel auszuſtehen hatte, weil ich weder Zelte, noch Decken und Matratzen hatte. Den ꝛ6ten verließ ich den Berg, nachdem ich neun Tage und eben ſo viele Naͤchte ununterbrochen auf demſelben zugebracht hatte. Wegen Annaͤherung der Gerſten-Ernte faßte

ich den Entſchluß, die Unterhaltung der Feuer auf

dem Piguetberge auszuſetzen, nachdem ich die Grund⸗ linie gemeſſen hatte, wozu mir viele Leute noͤthig wa⸗ ren. Den 17ten ſchliefen wir Nachts auf der Ebene, ein Tuch an 4 aufrecht ſtehenden Stoͤcken befeſtigt, ſollte uns vor der Nachtluft bewahren. Auf dieſe Art brachten wir die 3 folgenden Naͤchte zu. Den ꝛ6ten begab ich mich auf Einladung des Statthalters nach Rondboſch, wo er mir den Garten Nieuland und das Luſthaus zeigte, welches er im vorigen Jahre in demſelben erbauen ließ. Den sten November uͤberreichte ich dem Statt⸗