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palter einen Aufſatz, welcher eine umſtaͤndliche Be⸗ ſchreibung deſſen, wie ich bei der Ausmeſſung eines Grades zu Werke gegangen bin, enthielt. Nachdem Tulbag meinen Entwurf gebilligt, und den Artille⸗ rie⸗Hauptmann M uͤller zum Zeugen meiner Arbei⸗ ten ernannt hatte, bot mir Beſtbier, mein Mieths⸗ herr, auf eine edle Weiſe ſeine Wagen zur Fortſchaß⸗ fung meiner Inſtrumente und ſeine Sklaven zu mei⸗ ner Huͤlfe an, und vertrat zugleich bei mir die Stelle eines Dolmetſchers.
vI. Den 1. Januar 1763 ſah ich auf einem bei den Kaffern gebraͤulichen Inſtrumente ſpielen⸗ Es beſteht aus 12 rechtwinklichen Brettſtuͤcken, deren jedes 18— 20 Zoll lang iſt. In der Breite werden ſie von dem erſten an, welcher ungefaͤhr 6 Zoll breit iſt, bis zum letzten, welches nicht über 2 1/2 Zoll ha⸗ ben wird, immer ſchmaͤler. Dieſe kleinen Bretter lie⸗ gen auf 2 Dreiecken neben einander, an welche ſie mit ledernen Riemen ſo befeſtigt ſind, daß das ganie In⸗ ſtrument eine Art von Tafel, welche 4 Fuße lang und 20 Zoll breit iſt, vorſtellt. Unter jedem Brettchen iſt ein Stuͤckchen von einer Kallebaſſe(ausgehoͤhlten Kokos ſchale), welches an daſſelbe befeſtigt iſt, um ihm eine Reſonanz zu geben. Dieſes Inſtrument wird mit 2 hoͤlzernen Haͤmmern, welche an Geſtalt und Groͤße den eiſernen Haͤmmern der Blei⸗Arbeiter aͤhn⸗ tich ſind, geſpielt. Es hat einen ziemlich bellen Klang⸗


