Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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diktiner und St. Jakob, welche an beiden Enden der Stadt und des Hafens liegen.

Die Bay von einem weiten Umfange und einem vortrefflichen Grunde iſt ganz mit hohen und mit Ge⸗

hoͤlz bedeckten Bergen umgeben. Rund um die Bay erheben ſich Wohnungen, wie auch in den Chalern

der Berge und auf den vielen Inſeln, mit welchen die Bay beſaͤet iſt.

Der Boden iſt außerordentlich fruchtbar; Pome⸗ ranzen⸗ und Citronen⸗Baͤume ſind ſehr gemein. Es gibt auch viele Bananas, Gujave, Aecajon, Mangel⸗ und Kokos⸗Baͤume ꝛe. Die Nahrungsmittel des groß⸗ ten Theiles der Einwohner beſtehen in Maniok⸗Mehl und in Fiſchen.

Die Weißen haben Kleider von Tuch; der ge⸗ meine Mann traͤgt eine Weſte, und huͤllt den ganzen Leib in einen weiten Mantel. Die Juſtiz⸗Beamten unterſcheiden ſich durch einen Stock, welchen die Vornehmen an ihrem linken Arme uͤber dem Ellen⸗ bogen tragen; die Unterbeamten oder Bedienten tra⸗ gen ihn an dem Knopfloche der linken Rochtaſche. Die Offiziere tragen, wenn ſie trauern, eine Scherpe von ſchwarzem Flor um ihren linken Arm. Die Dok⸗ toren der Thevlogie, der Rechts⸗ und Arznei⸗Wiſſen⸗ ſchaft tragen gemeiniglich Brillen auf der Naſe, um ſich den Voruͤbergehenden deſto ehrwuͤrdiger zu machen. Die meiſten Sklaven haben die Kraͤtze. Gewoͤhnlich

geben ſie, die Beinkleider ausgenommen, nackt.