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ten theuer verkaufen, und ſchwimmen ſorglos auf dieſen den Nil hinab. Kommen ſie an den Waſſerfall, ſo ſchließen ſie die Augen, und verſtvpfen die Dhren, um nicht von dem Aublick der Gefahr und von dem Getoͤſe verwirrt zu werden. Zerteißt ungluͤcklicher Weiſe ein Floß an den Felſen, ſo erfaſſen ſie einen einzelnen Baum, und laſſen ſich mit dieſem fortwaͤl⸗ zen. In kurzer Zeit ſind ſie dann eine viertel Meile vom Waſſerfall entfernt. In den ruhigen Gegenden des Stromes ſammeln ſie die Truͤmmer ihrer Floſſe wieder, und bringen ſie dann zum Verkaufe. Eingeſchloſſen von den beiden Gebirgs⸗Ketten fließt der Nil durch Ober⸗ und Mittel⸗Aegypten, und das Thal, worin er ſtroͤmt, geſtattet ihm nie viel Raumz doch ſind die Gebirgs⸗Reihen ſich nirgends ſp nahe, als hei dem Anfange von Unter⸗Aegypten, wo ſie ſich gleich darauf wieder weit entfernen. Nun theilt ſich der Strom auch in zwei Arine, die bei Damiette und Roſette in das mittellaͤndiſche Meer gehen. Das zwiſchen beiden Muͤndungen ein⸗ geſchloſſene Land iſt das beruͤhmte Delta. Wo ſich
der Nil in das Meer ergießt, iſt er viel aͤrmer an
Waſfer, als bei ſeinem Eintritte in das Land. Man bat naͤmlich überall Kanaͤle angelegt, um ſein befruch⸗ tendes Waſſer auch in die hoͤher gelegenen Landes⸗ theile zu führen, welche ſonſt zur Sand⸗Wuͤſte wer⸗ den würden. Auch hatten dieſe Kanäle von jeher den Vortheil, daß ſie bei einem zu großen Ueberſtröͤmen
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