Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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ſchen Geſetzes waren ſeine Vertraute; anßatt ihn von dem Verbrechen abzubringen, vermehrten ſie den Durſt nach dem Blute des Unglaͤubigen in ſeinem Herzen, und zeigten ihm für ſeinen Meuchelmord im Paradieſe die Palme des Martyrers.

Waͤhrend eines ganzen Monates ruͤſtete ſich So⸗ leiman durch Faſten und Gebete zum heiligen Kampfe; er folgte ſeinem Schlachtopfer taͤglich, er ſtudierte deſſen Gewohnheiten ſorgfaͤltig, und machte ſich mit den Bertlichkeiten des Hauptquartiers ver⸗ traut. Endlich blieb ihm nichts mehr uͤbrig, als noch eine guͤnſtige Gelegenheit zu ſuͤchen, und nur zu bald bot das Schickſal dieſe ſeinen ruchloſen Wuͤnſchen dar.

Kleber hielt ſich ſeit einiger Zeit zu Gizeh auf. Er bewohnte hier das Luſthaus Murad⸗Bey's, bis das Gebaͤude, welches er gewoͤhnlich in Kairo inne hatte, von den vielen Beſchaͤdigungen, die es waͤhrend der letzten blutigen Auftritte daſelbſt erlitten, wieder hergeſtellt waͤre. Am 14. Junius hielt er eine Muſterung auf der Inſel Budah, und begab ſich hierauf nach Kairo, um bei dem Chef des General⸗ ſtabes, General Damas, zu fruͤhſtuͤcken. Mehrere hohe Offiziere, Mitglieder des gelehrten Inſtituts und Verwaltungs⸗Veamten, fanden ſich dazu ein. Kle⸗ ber war ſehr heiter; die Verbeſſerung der Lage der Armee hatte ſein Herz mit Freude erfuͤllt, welche ſich ſeinen Worten mittheilte. Nach aufgehobener Tafel

nahm er den Architekten Protain zur Seite, und