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forderte im Namen Muhameds und des Korans alle guten Muſelmaͤnner zum heiligen Kampfe auf, indem er ſie erinnerte, daß ewige Vergeltungen derjenigen warten, welche einen un⸗ glaͤubigen töͤdten. Außerdem verſprach er dem, wel⸗ cher den Ober⸗Feldherrn des Heeres der Chriſten tödtete, ſeinen Schutz und irdiſche Belohnungen. Dieſer Aufruf zum Fanatismus wurde verſtanden, und es zeigte ſich bald eine Seide.
Soleiman eEl⸗Halebi machte ſich zu Jeru⸗ ſalem, einer der heiligen Staͤdte, durch eifrige Froͤmmigkeit bemerkbar. Er war erſt 24 Jahre alt,
und doch verzehrte ihn ſchon eine tiefe Melancholie,
welche eine veligioͤſe Ueberſpannung in ſeinem Ge⸗ moͤthe naͤhrte. Der heilige Kampf oͤffnete ihm die Pforten des Himmels; er nahm keinen Anſtand, ſich zum Dpfer zu weihen, und empfing aus der Hand der Agenten des Groß⸗Veziers einen Dolch, um die glsrreiche That zu vollfuͤhren. Man gab ihm auch 30 Silberſtuͤcke und ein Dromedar zur Reiſe. Em⸗ pfehlungs⸗Schreiben ſollten ihm zu Kairo eine Zu⸗ fluchtsſtaͤtte und Beiſtand verſchaffen; dieſe Zufluchts⸗ ſtätte war eine Moſchee, dieſen Beiſtund leiſteten Prieſter!
Am Altare war es alſo, wo dieſer unglückliche junge Mann ſich in ſeinem ſchrecklichen Vorhaben be⸗
feſtigte, und deſſen Ausfuͤhrung zur Reife brachte. Drei Ulemas oder Haͤupter des muſelmanni⸗


