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Am 20. Maͤrz 1800 griff er bei Heliopolis den Groß⸗Vezier an, und ſchlug ihn bis zur Vernich⸗ tung.— Die Reſte des Feindes flohen in die Wuͤſte, nach Syrien u. ſ. w.
Hierauf eroberte Kleber das waͤhrend der Schlacht verlorne Kairo, nach großem Blutvergießen, indem auch die Stadt in einem vierwoͤchentlichen Aufſtande gegen die Franzoſen ſich befand, beſetzte Aegyp⸗ ten von Neuem, und ſuchte den Beſitz des Landes abermals zu befeſtigen. Die Nachricht von der Ge⸗ langung Napoleons zum Conſulate belebte den Muth der Franzoſen in Aegypten. Kleber bildete uͤbrigens neue Truppenmaſſen aus Kopten und Griechen, ſchloß mit dem alten Feinde, dem tapfern Murad⸗Bey, ein Friedens⸗Buͤndniß, trieb außerordentliche Steuern ein, legte Magazine an, ſicherte die Kuͤſten, und ſuchte Handel und Gewerb⸗ fleiß in Aufnahme zu bringen. Allein ſeine Ermor⸗ dung zu Kairvo am 44. Juni 4800, durch die Hand eines tuͤrkiſchen Meuchelmoͤrders, gab bald den Angelegenheiten in Aegypten eine andere Richtung.
Kaum war der Groß⸗Vezier den Gefahren der Schlacht und der Wuͤſte entronnen, das Hert von Scham und Wuth angeſchwellt, nach Syrien zuruͤck gekehrt, als er ſich beeilte, Erlaſſe bekannt zu machen, worin der Fuͤhrer der franzoͤſiſchen Armee als ein Vertilger der Religionen, als ein treuloſer Menſch aeſchildert wurde. Der tuͤrkiſche Miniſter


