Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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nen Briefe der Franzoſen in Aegypten, welche ihren mißlichen Zuſtand ſchilderten, daß fuͤr Aegyp⸗ ten keine andere Kapitulation, als auf die Bedingung der Kriegs⸗Gefang enſchaft des daſelbſt befindli⸗ chen franioͤſiſchen Heeres angenommen werde. Kleber griff hierauf von Neuem zum Schwerte.

Die Armee des Groß⸗Veziers hatte ſich zwi⸗ ſchen El-Khanka und Abuzabel iudeſſen aufge⸗ ſtellt. Das Vorder⸗Treffen hatte ſich in dem Dorfe Matarieh auf den Ruinen vom ₰H eliopolis(nur ein paar Stunden von Kairo) verſchanzt. Die auf einer ſo großen Strecke in verworrener Schlachtord⸗ nung ausgebreitete otto maniſche Armee zaͤhlte an 80,000 Streiter.

Kleber rief 20,000 Mann aus Ober⸗ und Nie⸗ der⸗Aegypten zu ſich. Kleber bemerkte bald die Zuverſicht dieſer Tapferen, an deren Spitze ein Frtant, Reynier, Leelere, Belliard, La⸗ grange, Donzel ot u. ſ. w. und er ſelbſt ſtreiten wollten. Gewoͤhnt gegen eine ungeheure Menge zu⸗ ſammengeraffter bewaffneter Menſchen zu kaͤmpfen, zo⸗ gen dieſe Tapferen gerade eine guͤnſtige Vorbedeutung aus der Zahl ihrer Feinde. Dpfer einer, durch die Heiligkeit der Vertraͤge eingefloͤßten, Sicherheit hatten die Franzoſen uͤbrigens nur noch ein Mittel des Peils, den Sieg.Soldaten ſprach Kleber, es bleibt uns von Aegypten nur noch der Boden unter unſeren Sohlen; laßt uns ihn erweitern!