Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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Gantheaume wendete nun ſeine Schiffe; un⸗ ter dem Schutze der Dunkelheit entkamen ſie gluͤcklich, ſie ſteuerten auf Nizza, und erreichten am Morgen des 9. Dktober Freijus, nach einer Fahrt von 41 Da⸗ gen, auf einem mit feindlichen Schiffen bedeckten Meere. Anfaͤnglich hielt man ſie fur feindliche Schiffe, und gab Feuer auf ſie: aber man wußte nicht ſobald, daß ſie den General Bonaparte an BVord hatten, als von allen Seiten ein ſtuͤrmiſches Freuden⸗Geſchrei ausbrach: wenn er vom Himmel gefallen waͤre, haͤtte ſeine Erſcheinung nicht mehr Erſtaunen und Enthu⸗ ſtasmus hervorbringen koͤnnen. Die ganze Bevoͤlke⸗ rung gerieth in Entzuͤckung; Niemand wollte mehr ewas von Quarantaine hoͤren. Der General Perey⸗ mont, der an der Kuͤſte kommandirte, die Geſund⸗ heits⸗Kommiſſion, Land- und See⸗Offiziere, draͤng⸗ ten ſich durch und uͤber einander in die Schaluppen; bald hatte man die Fregatten erreicht und umzingelt; von allen Seiten communicirte man. Wie in Kor⸗ ſika wurden auch hier die Qugrantaine⸗ Geſetze durch allgemeine Ungeduld uͤbertreten. Napoleon mußte dem Eifer eines ganzen PVolkes nachgeben, welches ihn als ſeinen Erretter begruͤßte und er gab gerne

nach: denn Eile war ihm heilbringend. Er ſtieg an

das Land. Das Volk haͤufte ſich immer mehr an dem Ufer. Napoleon dankte ihm fur die Wuͤnſche und Anerbieten, die es ihm zukommen ließ, und ſchickte ſch an, ſich von einer Fuͤſte zu entfernen, wo ihn

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