———
83³
eine Feinde, Geſundheits⸗Maßregeln vorſchuͤtzend, ätten zuruͤckhalten, oder ihn doch in Verlegenheit etzen koͤnnen.
Auf die Straße von Grenoble ſich wendend, reiſte er uͤber dieſe Stadt und Lyon Tag und Nacht, und war ſchon in ſeiner Wohnung an der Straße Vietoire zu Paris, als das Direktorium noch nicht wußte, daß er zu Frejus an das Land geſtie⸗ gen ſey.
Napoleon wurde von dem franzoͤfiſchen Volke mit einem Jubel empfangen, der ſich ſchwer beſchreiben läht. Seine Reiſe nach Paris war ein Triumphaug, wie er ihm 15 Jahre ſpaͤter(1818) noch einmal zu Theil wurde, als er in demſelben Frejus gelandet war, und eine Maſſe von Franzoſen aber⸗ mals ihn als Retter begruͤßte
An dem Tage ſeiner Ankunft zu Paris noch be⸗ gab ſich Napoleon in das Palais Luremburg,
dem Sitze des Direktoriums; er war in einem grauen
Ueberrocke gekleidet, und trug einen tuͤrkiſchen Säbel an einer ſeidenen Schnur. Das Volk draͤngte
*) Vergleiche:„Die Feldzuge in den Fahren 842, 48413, 1544 u. 1845 ünter Napoeons perſönlichen Auführung, nebſt biographiſchen Sküzen denkwuͤrdiger Perſonen dieſer Epoche von Dr. u. Prof. F. A. Schneidawind. Bamb. u. Aſchaffenb. vei J. T. Dyeſch.“


