79 erblickte Biſerta, das Vorgebirge Saleon, durch⸗ ſchiffte die Meerenge von Bonifaeio, und lief am 30. September in dem Hafen von Ajaeeio auf Kor⸗ ſika ein— wiewohl durch den Wind veranlaßt, und nicht ohne Sorge, Korſika moͤchte von Frans⸗ reichs Feinden beſetzt ſeyn.
Mit Jubel und unter den Freuden-Salven der Citadelle und Schiffe wurde Napoleon in ſeiner Vaterſtadt empfangen. Allein er fand ſein Vaterland von Partheien zerruͤttet; die Dbrigkeit und die Ver⸗ waltungs⸗Behoͤrden klagten ſich gegenſeitig an; die Gefaͤngniſſe waren uͤberfuͤllt; die Faktionen ſtanden einander gegenuͤber. Das Volk verlor die Geduld. Napoleon trat als Vermittler in dieſem Streite auf; die Gefaͤngniſſe wurden geofnet; Friede und Vertrauen kehrten zuruͤck.
Sieben Tage hielten widrige Winde ihn zu Ajae⸗ eiv auf. Am s. September endlich ging die kleine Flotte wieder unter Segel. Man fand ſich auf offe⸗ ner See, als Gantheaume dem Napoleon die Nachricht brachte, man ſehe von den Maſten feindli⸗ che Segel, und Verhaltungs⸗Befehle verlangter nach einem Augenblicke antwortete ihm der Ober⸗General, man ſolle bis Mitternacht Alles dem Gluͤcke uͤberlaſ⸗ ſen. Der Admiral fuhr fort, auf Toulon zu ſteuern. Die engliſchen Kreuzer entfernten ſich waͤhrend der


