Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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78 der dringend bat, ihn mitzunehmen. Auf Mo nge's und Berthollets Bitten ließ ihn Napoleyn an Bord des Carrére ſteigen. Eine Pinke und ein Aviſo begleiteten die 2 Fregatten auf der Reiſe, odez dienten ihnen zu Vorlaͤufern.

Eine Windſtille aber verzögerte die Abfahrt. Auch bemerkte man einen engliſchen Kreuzer. Dieß er⸗ regte Sorge. Allein Napoleon ſagte:Fuͤrchten Sie nichts, das Gluͤck wird uns nicht verlaſſen; wir werden den Englaͤndern zum Trotz ankommen. Der Wind erhob ſich, und auch der engliſche Kreu⸗ zer nahm die Richtung nach Eypern. Da die Winde fortwaͤhrend nordweſtlich wehten, ſah man ſich genoͤ⸗ thiget, laͤngs der Kuͤſte von Afrika zu laviren. Das Wetter war ſo unguͤnſtig, daß man nur ꝛ00 Stunden in 20 Tagen zurück legte. Die Britten jagten oft Schrecken ein. Man war ſehr unruhig. Napoleon allein ſchien ruhig. Er beſchaͤftigte ſich waͤhrend die⸗

ſer Fahrt ganz wie ein gewoͤhnlicher Reiſender mit Geometrie, Chemie, ſpielte und ſcherzte oͤfters mit ſeinen Reiſegenoſſen. Ex zeigte ſich in ſeiner Unter⸗ baltuns ſehr offenherzig, aͤußerte ſich uͤber das Direk⸗ torium mit großer Verachtung, und ſprach mit vieler Zuverſicht von ſeiner Zukunft.

Endlich erhob ſich Oſtwind. Man umſchiffte das Vorgebirge Dexe, ſah dann Lampeduſa, Pan⸗ telleria, Gallipoli, umſegelte das Cap Bon,