Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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ders konnte zu keiner Vermuthung Veranlaſſung ge⸗ ben, weil man zu Alerandrien glaubte, Nap⸗ leon ſey zu Kairo oder in Ober⸗Aegypten. Napoleon, welcher den Tag und die Stunde, in welcher Gantheaume ſeine Schaluppen abſchi⸗

cken ſollte, beſtimmt hatte, kam beinahe zu gleicher

Zeit mit dieſen an der Kuͤſte an, wohin auch Me⸗ uon beſtellt worden war. Um Mitternacht, am 12. Auguſt war Napoleon— ſcheinbar, eine Reiſe im Delta zu machen— von Bulak, dem Hafen Kai⸗ ro's abgeſegelt, nach Menuf gekommen, und nach vierundzwanzigſtuͤndigem Aufenthalte allda nach Rah⸗ manieh gefahren, wo er an das Land gegangen war, und uͤber Berket und dem Brunnen von Bei⸗ dah nach dem Sammelplatze, den er Gantheaume beseichnet(eine Stunde von Alerandrien) ſich begab.

Mit Menon unterhielt ſich hier Napoleon lange uͤber die Gruͤnde, welche ihn bewogen, den eng⸗ liſchen Kreuzern zu trotzen, und uͤbergab ihm De⸗ veſchen, welche Kleber den Ober⸗Befehl uͤbertru⸗ gen, und die Proklamationen an die Armee und den Divan von Kairv. Als nun das Zeichen zum Ein⸗ ſchiffen gegeben war, ſagte Napoleon zu Menon: „Mein beſter Menou, halten Sie tuchtig aus. Habe ich das Gluͤck nach Frankreich zu kommen, ſo hat die Herrſchaft des leeren Geſchwaͤtzes ein Ende!„Nun beſtieg er mit Gefolge und ſeiner Eskorte die Scha⸗

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