Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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von revolutionaͤren Planen, wie z. B. das Geſetz uͤber die Geiſeln, das gezwungene Anlehen u. ſ. w.; mit Einem Wort, die Aufloͤſung ſchien Allem zu drohen. Dieſe Nachrichten waren 6 Wochen alt, als ſie Napoleon las; und, da bei Revolutionen an kein Stillſchweigen zu denken iſt, ſo berechnete er die Fort⸗ ſchritte, die das Uebel gemacht haben mußte, bis zu dem Augenblick, in welchem er davon in Kenntnitz geſetzt wurde. Sein Herz litt furchtbar, als er die unbegreiflichen Niederlagen der Armee in Italien

las, und als er erfuhr, daß die Ruſſen die Alpen

uͤberſtiegen, um in Frankreich vorzudringen, was ihnen, ohne die Schlacht von Zuͤrich, die ſpaͤter ge⸗ liefert wurde, gelungen waͤre.

Durch die Aufloͤſung der eiſalpiniſchen Re⸗ publick ſah er ſein Werk zerſtoͤrt. Die franzoͤſi⸗ ſchen Truppen, welche ehemals ganz Italien inne hatten, waren nun auf das Gebiet von Genug ein⸗

geſchraͤnkt; die Vendée, welche ſich mit mehr Wuth

als je wieder auflehnte, und ihre Unternehmungen ſo⸗ gar bis an die Thore von Paris ausdehnte, hatte zu blutigen Repreſſalien Veranlaſſung gegeben, und der Schrecken verbreitete ſich wieder im Innern der fran⸗ zoͤſiſchen Republick.

Der Staats⸗Schatz war in Gefahr, durch unheil⸗ bringende Maßregeln verſchlungen zu werden, welche jener Haufe von Vampyren anrieth und ausfuͤhrte, die unter der Maske des National⸗Intereſſes ſtets