Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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nach Unordnung duͤrſten, um deſto bequemer das Ver⸗ moͤgen von Privaten nebſt dem des Staates verſchlin⸗ gen zu konnen.

Das Direktorium bewegte ſich unter allen dieſen

WMenſchen, wahren Geiſeln fuͤr einen Staat, der das Unglück hat, mit ihnen belaſtet zu ſeyn.

Bei dem Anblicke dieſes duͤſtern Gemaͤldes kam Napoleon auf ſich ſelbſt zuruͤck, und er fuͤhlte in ſeinem Herzen jenes patriotiſche Gefuͤhl, was den Menſchen hoͤherer Art zur Aufopferung bewegt. Er war erſtaunt, unter ſo vielen beruͤhmten Generalen, die er in Frankreich zuruͤck gelaſſen hatte, nicht Einen zu finden, deſſen Namen er nicht mit irgend einem oͤffentlichen Unfalle verbunden geleſen haͤtte.

Er dachte, daß, wie ſehr auch die Mitglieder des Direktoriums wuͤnſchen mußten, ihn zu entfernen, zu der Zeit, als ſeine Gegenwart denſelben ſeine glor⸗ reichen Dienſte, deren Erinnerung ſie beuntuhigte, in das Gedaͤchtniß zuruͤck rief, ſie doch um ſo mehr noch ſich nach ſeiner Ruͤckkehr jetzt ſehnen muͤßten, als ſie die Unfaͤlle, die ihnen ſeit ſeiner Abweſenheit zuge⸗ ſtoßen waren, genoͤthiget hatten, einzuſehen, daß er vielleicht der einzige Mann ſey, der dem Untergange Frankreichs vorbeugen, und an ſeinen Ruhm alle Partheien feſſeln konnte, welche die Republick, die im Begriffe ſich aufzuloͤſen ſtand, zerfleiſchten.

Die Lage Aegyptens erlaubte ihm uͤberdieß, ſich von da zu entfernen. Nicht allein hatte er gauze

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