Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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Dieſer Sieg koſtete wenig, und gab Hoffnung, auch die zweite feindliche Linie zu ſprengen. Der Ober⸗General ging mit dem Chef der Genie⸗Brigade, Crétin, vor, um ſie zu beſichtigen. Der linke Fluͤ⸗ gel wurde fuͤr die ſchwaͤchſte Stelle erkannt.

Lannes empfing Befehl, ſeine Truppen in Ko⸗ lonne zu formiren, die Verſchanzungen des linken feindlichen Fluͤgels durch Tirailleurs⸗Schwaͤrme anzu⸗ greifen, unter dem Schutze ſeiner geſammten Artille⸗ rie, laͤngs der Kuͤſte vorzudringen, die Verſchanzun⸗ gen zu umgehen, und das Dorf zu ſtuͤrmen. Murat ſtellte ſich mit ſeiner ganzen Reiterei in geſchloſſenen Kolonnen hinter Lannes auf, um das bei der erſten Linie gelungene Manoͤver zu wiederholen, und, ſobald Lannes die Schanzen genommen haben wuͤrde, hin⸗ ter der Redoute herum den rechten Flůgel des Feindes von Hinten anzugreifen. Crétin, welcher die Loka⸗ litaͤt vollkommen kannte, wurde ihm beigegeben. De⸗ ſtaing ſollte Schein⸗Angriffe machen, um die Auf⸗ merkſamkeit des vechten tuͤrkiſchen Fluͤgels auf ſich zu ziehen. Alle dieſe Anordnungen wurden Aufangs vom gluͤcklichſten Erfolge gekroͤnt. Lannes durch⸗ brach die Verſchanzungen da, wo ſie an den See ſtie⸗ ßen, und ſetzte ſich in den erſten Haͤuſern des Dorfes feſt. Der Feind wurde bis in die Redoute, den Cen⸗ tralpunkt der zweiten Linie, verfolgt. Dieſe Stellung war ſehr ſtark, die Redoute wurde durch einen Gra⸗ ben flankirt, der die rechte Seite der Halbinſel bis