Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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Heere und Alerandrien aufzuſtellen, ſowohl um die Verbindung mit dieſer Stadt zu verſichern, als auch um den Arabern, wenn ſie feindliche Bewe⸗ gungen machen ſollten, die Spitze zu bieten.

Nach zweiſtuͤndigem Marſche ſtand die Vorhut der tuͤrkiſchen Armee gegenuͤber, die 26— 48,000 Mann zaͤhlte. Napoleon ließ ſeine Kolonnen halten, und ertheilte ſeine letzten Befehle.

Lannes, an der Spitze von 1800 Mann, traf Anſtalten, den linken, und Deſtaing mit einer glei⸗ chen Anzahl Truppen, den rechten Fluͤgel des Feindes anzugreifen. Murat theilte ſeine geſammte Reiterei (. Huſaren?, 3. und 4. Dragoner⸗Regiment) und eine leichte Batterie in 3 Theile, von denen einer den rechten, der andere den linken Fluͤgel, und der dritte die Reſerse bildete. Lannes und Deſtaing's plaͤnkler begannen das Gefecht mit den Muſelmaͤn⸗ nern. Dieſe unterhielten es mit gutem Erfolge, als Murat durch eine blitzſchnelle Bewegung, durch die 400 Tviſen breite und die beiden feindlichen Fluͤgel trennende Ebene vorjagte, und ſie beide von Hinten angriff, und ſo die eyſie feindliche Linie von der zwei⸗ ten abſchnitt. Die tuͤrkiſchen Truppen verloren hier⸗ durch alle Haltung, und wollten auf ihr zweites Tret⸗ ſen zuruͤck eilen; allein ſie wurden von der Reiterei zuſammen gehauen und niedergeritten, in den See Madieh, und in das Meer geſprengt. Alle kamen dabei um.

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