Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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S war am 26. Julius, als die merkwuͤrdige Schlacht Statt fand, welche das Ungluͤck von Abu⸗ kir raͤchen ſollte. Daſſelbe Geſtade, welches Zeuge des Heldenmuthes und Mißgeſchickes der franzoͤſi⸗ ſchen Seeleute war, ſollte nun Zeuge des Helden⸗ muthes und des Gluͤckes der Landtruppen ſeyn. Napoleon beſchloß einen Angriff, der, wenn er auch nicht die ganze Halbinſel in ſeine Gewalt braͤchte, doch den Feind noͤthigen ſollte, ſeine erſte Li⸗ nie hinter die zweite zuruͤck zu ziehen, wodurch es den Franzoſen moͤglich werden wuͤrde, dieſe erſte Linie zu beſetzen und zu verſchanzen. Die tuͤrkiſche Ar⸗ mee auf dieſe Weiſe in einen engen Raum zuſammen gepreßt, konnte dann leicht durch Bomben, Granaten und Kugeln vernichtet werden. Am 28. Juli ſetzte Napoleon ſeine verſammelten Truppen(6000 Mann) mit dem Anbruche des Tages in Bewegung. Lan⸗ nes mit einer Abtheilung bildete den rechten, La⸗ nuße mit einer andern den linken Fluͤgel, Murat mit 400 Pferden, und Deſtaing mit 3 Bataillonen machten den Vortrab. Menou ſollte ſich mit Ta⸗ ges⸗Anbruche an dem aͤußerſten Ende der Barre, die von Roſette nach Abukir lauft, bei der Ueber⸗ fahrt uͤber den See Madieh aufſtellen, um Alles, was ſich vom Feinde auf dem See befaͤnde, zu be⸗ ſchießen, und ihm fuͤr ſeine linke Flanke Beſorgniſſe einzufloͤßen. Davouſt aber erhielt Befehl, mit zwei Schwadronen und 100 Dromedaren ſich zwiſchen dem