Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

52

den Arabern umbringen zu laſſen. Bonaparte befahl, daß alle bei der Armee befindlichen Pferde, die ſeinigen nicht ausgenommen, zum Transporte der Verwundeten verwendet werden ſollten; nach dieſem Befehle wurde jede Halbbrigade mit der Fortſchaffung der ihrigen beauftragt. Alle dieſe Tapfern gelangten nach Aegypten, und mir wurde die Genugthuung⸗ daß ich keinen Einzigen in Syrien zuruͤck zu laſſen hrauchte. Der Bberordonnatenr Daure, eben ſo eifrig als geſchickt, unterſtutzte mich ſehr in meinen Dienſtes⸗Verrichtungen, vorzuglich bei der beſchwerli⸗ chen Raͤumung Jaffa's, wo ſein Eifer und ſeine Menſchlichkeit gleich ſtark ſich auszeichneten. Jaffa lag in Lruͤmmern, und war von den meiſten Einwoh⸗ nern verlaſſen. Alle laͤngs der Kuͤſte hieher geſchaff⸗

ten Kranken und Verwundeten fuͤllten die Lazarethe,

den Hafen und die benachbarten Straben. Niemals habe ich ein herzzerreißenderes Bild geſehen. Drei Tage und drei Naͤchte brachten wir mit dem Verbin⸗ den derſelben zu; endlich ließ ich die ſchwer Verwun⸗ deten nach Damiette einſchiffen, und die andern durch die Wuͤſte nach Aegypten abgehen. Kaum kann man ſich einen Begriff von den Beſchwerden ma⸗ men, welchen die Chirurgen der Armee bei dieſer Ge⸗

legenheit ausgeſetzt waren.“— Leſen wir nun auch Desgenettes(Histoire médicale de l'armée d'Orient):

„Am 6. Prairial Morgens befanden ſich in Jaffa

„