Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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migen Beſchluß eines vom Dber⸗ General zuſammen gerufenen Rathes Opium beigebracht worden ſey. Sie fuͤgen hinzu, bei mehreren ſey hierauf eine heilſame, rettende Kriſis eingetreten, und nur 15— 15 ſehen wirklich geſtorben.

„Welcher Gerichtshof duͤrfte ſich bei ſolchen Wi⸗ derſpruͤchen uber den Ort, wo, und die Art, wie das Verbrechen begangen wurde, fuͤr erleuchtet genug halten, ein Verdammungs⸗urtheil zu faͤllen? Wenig⸗ ſtens wuͤrde es zuvor wichtige, weſentlich nothivendige Zeugen abhoͤren muͤſſen, naͤmlich die Pber⸗ Armee⸗ Aerzte und Chirurgen.“„Alle Verwundeten“ ſpricht Larrey(Relation chirurgiale de Parmée d'Orient), „wurden waͤhrend der Belagerung nach A egypteu geſendet, oder kurz vor Aufbruch der Armee; soo gin⸗ gen durch die Wuͤſte, und 1200 wurden meiſtens in Jaffa zur Transportirung uͤber das Meer eingeſchift. Beide Arten des Transportes waren äͤußerſt glucklich:

denn wir verloren nur wenige. Hauptſaͤchlich ver⸗ danken dieſe ehrenwerthen Schlachtopfer dem General Bonaparte ihr Heil, und die Nachwelt wird nicht ohne Bewunderung unter den herviſchen Tugenden dieſes Mannes, auch dieſe That der gemuͤthvollſten Menſchlichkeit erblicken. Der abſolute Mangel aller Transportmittel ließ allen Verwundeten die furchtbare Wahl, entweder in unſern Ambulancen, und ſelbſt in der Mitte der Wuͤſte verlaſſen zu werden, und daſelbſt aus Durſ und Hunger umzukommen, oder ſich von