Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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macht hat; es handelt ſich naͤmlich von der Ver⸗ giftung der franzoͤſiſchen Kranken. Es iſt abermals der Englaͤnder Robert Wilſon, der dieſe Anklage zuerſt aufſtellte. Nach dieſem Schriftſteller befanden ſich zu Jaffa nicht weniger als 680 Kranke und Verwundete, denen man, um ihren Tod zu be⸗ ſchleunigen, Opium in ihren Nahrungsmitteln reichte. Miot gibt nur an, es ſey durch das Heer das Ge⸗ ruͤcht gelaufen(und dieſe Thatſache ſcheint allerdings genugſam erwieſen), daß einige am Berge Karmel (2 Tabor?) Verwundete, und ein großer Theil der im Lazarethe zu Jaffa liegenden Kranken an den ih⸗ nen verordneten Arzneien geſtorben ſeyen. Nach Mar⸗ tin ſoll im Spitale von Kaifa dieſes Verbrechen veruͤbt worden ſeyn. Man habe ſich an jenem Orte nämlich hinſichtlich des Transports einer unendlichen Menge Kranker und Verwundeter in der groͤßten Ver⸗ legenheit befunden, und ihnen vergiftende Arzneimit⸗ tel gegeben, um ihr Ende zu beſchleunigen. Einige Verwundete haͤtten ſich ſogar durch Schwimmen ge⸗ rettet, und ſeyen mit vieler Humanitaͤt aufgenommen worden. Um dieſe Erzaͤhlung noch grauenvoller zu machen, hat man den Oberatmee⸗Arzt Desgenet⸗ tes auftreten, bei dieſer Gelegenheit ſich Bona⸗

varte ganz herviſch widerſetzen und ſeine verlangten

Dienſtleiſtungen verweigern laſſen. Andere S Schriftſtel⸗ ler haben die Zahl der nicht fortzubringenden Peſt⸗ kranken auf s0 zuruͤck gebracht; denen tch einſtim⸗