Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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viel Reiterei, eine ſolche ſeltſame Miſchung von Ltuten aller Nationen und Farben, herumjagend, an⸗ greifend, und ſich nach allen Seiten herum bewegend, geſehen.

Kleber befahl ſeinen Soldaten, gut geſchloſſen zu bleiben, und ihr Terain, ohne einen Schritt vor oder zuruͤck zu thun, zu behaupten. Er wußte, daß nur der erſte Dhok der Drientalen furchtbar iſt, und daß, wenn es gelingt, dieſen auszuhalten, der durch dieſen gefundenen Widerſtand ermuthigte Feind, nur noch unzuſammenhaͤngende Angriffe machen, und den Reſi des Tages ohne großen Nachdruck handeln wuͤrde.

Das Heer des Paſcha von Damask rckte un⸗ ter furchtbarem Geheul und Geſchrei, nach Art der Barbaren vor, und griff die Franzoſen mit großem Ungeſtuͤm auf allen a Seiten an. Unbeweglich auf ihrer Stelle ſtreckten dieſe Braven von allen Seiten eine dreifache Reihe von Bajonetten entgegen, an welchen alle Anſtrengungen der feindlichen Reiterei ſcheiterten. In der beſten Schußweite von dem moͤr⸗ deriſchen Feuer empfangen, ſahen dieſe ſtolzen Drien⸗ talen ſich zur Flucht geiwungen, und kehrten um. Sie machten einen neuen Angriff; mit gleicher Uner⸗ ſchrockenheit, wie das erſte Mal, zuruͤck geſchlagen, warfen ſie ſich in den, beide Vierecke trennenden, Zwiſchenraum, in der Abſicht, ſie aus einander zu

druͤcken. Ein wohlgenaͤhrtes Kartaͤtſchen⸗ und Glie⸗