Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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N

und mit s Geſchuͤtzen in Marſch, ſo daß bloß die Diviſion Lannes und Reynier vor Vere blieben.

Kleber empfing ſeine oben erwaͤhnte Verſtaͤrkung nebſt einer Brdre des Dber⸗Generals am 18. April. In Uebereinſtimmung mit dem ihm vom Pber⸗Gene⸗ ral vorgeſchriebenen Plane, marſchirte er ſogleich mit ſeinen 2000 Mann ab, um ſich zwiſchen die tuͤrki⸗ ſche Armee und den Jordan zu ſtellen, ſie in ihrem Lager am 46. vor dem Anbruch des Tages zu uͤber⸗ fallen, ihre Magazine zu nehmen, und ſie unter die Mauern von Aexe zu treiben. Von ſeinen Fuͤhrern irre gefuͤhrt, kam er die ganze Nacht marſchirt erſt Morgens 6 Uhr am 16. April im Angeſichte des Feindes auf der Ebene von Fuli den Berg Ta⸗ bor hatte er umgangen an, und konnte mithin ſese Gegner nicht uͤberfallen. Anſtatt ſie angreifen zu koͤnnen, hatte Kleber kaum Zeit genug an ſeine eigene Vertheidigung zu denken. Im erſten Momente der durch ſeine Ankunft entſtandenen Verwirrung, ge⸗ lang ihm, ſich eines kleinen, fuͤr Kavallerie unzugaͤng⸗ lichen Forts(Berthier ſchreibt: Ruinen) zu be⸗ maͤchtigen. Er beſetzte es mit 100 Mannund lehnte ſeine, 2 Vierecke bildende Diviſion an dasſelbe. Kaum aber war er mit dieſer Anordnung fertig, als auch ſchon 4000 Reiter in der Ebene vor ihm aufmarſchirt ſtanden. Ihnen folgten 3000 andere, dann ein drit⸗ tes Korps, und endlich waͤlzte auch die Maſſe der feindli⸗ chen Armee heran. Noch nie hatten die Franzoſen