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in einer Strecke von 7 1/½ deutſchen Meilen; er ver⸗ tieft ſich, laͤuft hinab, ſtuͤrzt ſich von Thal zu Dhal, von Abgrund zu Abgrund, nimmt vierzig kleinere Fluͤſſe auf, reißt alles um, was ihm im Wege ſteht, und langt ſo endlich in den Ebenen von Olympia an; hier aber wird er ruhig, regelmaͤßig und majeſtaͤtiſch. Sein Waſſer macht durch verſchiedene Kanaͤle die Felder fruchtbar; ſeine Uufer ſind mit Roſenbuͤſchen, Weiden und Pappelnverſchoͤnt, um welche ſich wilde Weinreben, wie Ketten ſchlingen; das ganze Land, das er bewaͤſ⸗ ſert, iſt mit Weinranken, Del⸗, Feigen⸗und Maulbeer⸗ Baͤumen bedeckt, und durch fette Weiden bereichert, welche die Heerden naͤhren, von denen die vortreff⸗ liche Wolle von Liond ari kommt. So iſt der Al⸗ pheus im ganzen Gebiete von DOlympia bis Elis beſchaffen, wo er ſich, Syrakus gegenuͤber, in das ſieilianiſche Meer ßtüͤrzt. Dieß hat die Fabel von dieſem Fluſſe veranlaßt, der auch noch, wie vor alten Zeiten, den Namen Drphea fuͤhrt. Dft ſieht man Schwaͤne aus Arkadien's an ſeinen Ufern ſich ergoͤtzen. 4
Ehe Servfani den Alpheus verlißt⸗ beſteigt er noch den Huͤgel und den Felſen, von welchem man die Frauen ſtuͤtzen mußte, die wagten, den olym⸗ piſchen Spielen zuzuſehen, bloß in der Abſicht, um Seilkunte(jetzt Skilont) von ferne zu ſchauen. Die heutigen Arkadier haben noch ihren alten Stolz, und ſcheinen buchſtaͤblich aus Eichenſtaͤmmen hervorge⸗


