Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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er. Sein Herz ſchlaͤgt gewaltig, als zoge er zu den olympiſchen Spielen. Im Geiſte ſieht er die Raͤume des Kampfplatzes; in der Wirklichkeit findet er nichts, als eine große Ebene, wo hier und dort einige hun⸗ dert Ochſen und Hammel irren, zwei Hutten, einen Schaͤfer und weiter einen Eichenwald, der durch ei⸗ nige Myrthen wieder verjuͤngt iſt. Mit zerriſſenem Herzen ſucht er auf dieſem Boden das alte Olympia umſonſt. Nichts ſah er von den prachtvollen Tem⸗ veln, die einſt hier ſtanden, nichts von den Saͤulen eines Taletas, nichts von dem Pinſel eines Apel⸗ les. Umſonſt lauſchte er der Geſchichte des Thuey dides, den Hymnen Pindar's, den tragiſchen Ge⸗ dichten eines Euripides, der Satyre eines Ariſtv⸗ phanes. Es war alles verſchwunden, als waͤre es nie geweſen; nur die Erinnerung davon iſt geblieben.

Serofani wandert weiter, und kommt zu den Ufern des Alpheus. Er ſieht dieſen verliebten Fluß ſich einen unterirdiſchen Weg oͤffnen, ohne ſich mit den Meereswellen zu vermiſchen, und nach ſeiner Wanderung unter dem joniſchen Meere, zu Orthy⸗ gia aus der Erde hervorkommen, um ſich mit den

geliebten Arethuſa zu vereinigen; er ſieht, daß dieſe

Dichtung Ovid's Wahrheit iſt.

Der Alpheus iſt der betraͤchtlichſte Fluß im Pe⸗

lopones, und der beruͤhmteſte in Griechenland. Er entſpringt in den Hochbergen Arkadiens. Mit

Ungeſtüme durchlaͤuft ſein gelbes Waſſer die Geſilde