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Meer, im Tode das Heilmittel ungluͤcklicher Liebe ſuchend und findend. Auf der Inſel Ithaka findet ſich keine Spur mehr von Alterthuͤmern. Ithaka ſelbſt, die Stadt, war nicht da, wo heut zu Tage Theaki iſt, deſſen Statthalter die Cephalonier zu ernennen das Recht haben*).
keit zu erhalten. Venetianiſche Edelleute nah⸗ men die erſten obrigkeitlichen Stellen ein, und erlaubten ſich alle Bedrückungen des Volks. Die eingebornen Adelichen ſind ſtolz auf ihre griechi⸗ ſchen und altroͤmiſchen Ahnen, und fuͤhren, als aus der Kaiſerzeit ſtammend, den Adler in ihren Wappen. See⸗ und Landmacht war in ſchlechtem Zuſtand. Der groͤßte Theil der Einwohner be⸗ kennt ſich zur griechiſchen Kirche; die andern außer den Juden ſind roͤmiſch,katholiſche Chri⸗ ſten. Corfu iſt ein erzbiſchoͤflicher Sitz. Der Unterricht des Volks iſt in den Haͤnden des Kle⸗ rus beider Religtonen. Das Oberhaupt der griechtſchen Geiſtlichkeit heißt der Protopapa. und iſt vom Adei. Setne Einkuͤnfte beſtehen in Ercommunteationen, Die Anzahl der griechtſchen Kirchen iſt betraͤchtlich, beſonders auf dem Laude. Die Geißtlichkeit aber iſt ſehr unwiſſend. Die Sitten der Städte-Bewohner ſind ſehr verän⸗ dert; die auf dem Lande ſnd geblieben. (Der Bearbeiter.) *) St. Sauveur ſagt: das Vorgebirge Leueade, das auf der Inſel Santa Maura liegt, heißt Cap Ducätv. Theaki oder Thiakt iſt von Cephalonien nur durch einen zwei Mei⸗ len vreiten Kanal getrennt. Ihr Umfang be⸗


