Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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Von Corfu begab ſich Serofani nach dem Reiche des ſchlauen Odyſſeus. Mit dem Anbruche

des Lages iſt er da. Hier iſt Leukade, dort

Ithaka, hier Cephalonia, dort Zantez; weiter das Cap Colonna, und die Ruine des Tempels des großen Apollv. Von Leukade'sFelſen ſturzte ſich Sappho in das immer wuͤthende, tief brauſende

ſchen Beſitzungen in der Levante(vom Jahr 1800) zur Vergleichung deſſen mittheite, was Serofani bis jetzt, und jpäter auch in einem beſondern Abſchmtte uͤber Corfu ſagt.—

Nach Greſſet iſt die Inſel Corfu zwan⸗ z franzöſiſche Meilen lang, zehn breit, und hat echzig im Umfange. Sie hat ſechzigtauſend Eit⸗ wohner, wovon das Fuͤnftel in der Hauptſtadt lebt. Eintt war ſie ſtärker bevoͤlkert, und beſſer bebaut. In Anſehung ihrer erſten Beduͤrfniſſe des Lebens baͤngt ſre eben ſo, wie in andern Din⸗ gen, von der Biscretion der Nachbarn ab. Hieran iſt weder das Klima, noch der Boden Schuld; es fehlt bloß Betriebſamkeit und Aufmunterung. Von Wein und Getraide wird nur der Unter⸗ halt auf füͤnf Monate gebaut. Del und Salz ſind die einzigen Ausfuhratttkel. Die Fiſcherei iſt ergtebig, die Jagd weniger aus Mangel an Waäldern; alles Brennholz kommt ans Alba⸗ nien. Steinkohlengaͤnge werden vernachlaͤßigt. Schlachtvieh holt man aus den Nachbarſtaaten. Nur Ziegenheerden geben Kaͤſe und Milch. Die Juden haben den Alleinhandel. Die ehemaltge denetianiſche Regierung ſuchte durch allerlei Un⸗ terdruͤckungen die Inſulaner in keter Abhangig⸗