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ten, meiſt barbariſchen Urſprunges, und in bloße Flek⸗ ken vertheilt.
In einer der noͤrdlichen Gegenden von Epirus liegt die Stadt Dodona mit einem Tempel des Jupiter und dem aͤlteſten Drakel in Griechenland. Die Stadt am Fuße des Berges Tomarus verdankt ihren Ruhm und ihren Reichthum den Fremden, welche zur Berathung des Drakels kommen.
Wegen der Naͤbe des Winters beſtiegen wir ein Schiff, verließen den Hafen und Meerbuſen von Am⸗ bracia, fuhren an der weſtlichen Kuͤſte von Leuka⸗ dien hin, und kamen an ſeine aͤuſſerſte ſehr hohe Spitze. Auf derſelben ſteht ein Apollo⸗Tempelz— der Leukadiſche Sprung.—
Bei Fortſetzung unſerer Reiſe ſahen wir rechts die Inſeln Ithaka und Kephalenien, links die ufer von Akarnanien. In dieſer Provinz finden ſich einige betraͤchtliche Staͤdte, viele kleine befeſtigte Flecken, und mehrere Voͤlker verſchiedener Abkunft. Die Akananier ſind treu und lieben die Freiheit.
Wir ſchifften die Muͤndung des Achelvus vor⸗ bei, und fuhren hart an den Kuͤſten von Aetolien hin. Dieſes Land hat fruchtbare Felder und kriegeriſche Einwohner,welche eine faſt unverſtaͤndliche Sprache reden. ſich von rohem Fleiſche naͤhren, und wehrloſe Doͤrfer be⸗ wohnen. Sie achten weder Buͤndniſſe, nochVertraͤge, trei⸗ ben Seeraͤuberei, wie die Akarnanjer und die Dzoli⸗


