Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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Endlich kam die Zeit unſerer Abreiſe, wir be⸗ ſchloſſen durch Epirus zu gehen und nahmen den Weg uͤber Gomphi, eine Stadt am Fuße des Pindus.

unterhalb Gomphi kamen wir uͤber den Pin⸗ dus in das Land der Athamaner.

Auf einem kurzen, aber ziemlich rauhen Wege er⸗ reichten wir die Stadt Ambracia, eine Kolonie aus Korinth am Ambraeiſchen Meerbuſen. An ihrer Abendſeite laͤuft der Flubß A rethon oder Prachthus; gegen Oſt erhebt ſich auf einem Huͤgel ein Kaſtell. Der Umfang der Mauern der Stadt be⸗ traͤgt gegen 24 Stadien; innerhalb derſelben ſind herr⸗ liche Tempel und Kunſtwerke; auſſerhalb große und fruchtbare Ebenen. Wir brachten hier einige Tage zu, um uns eine allgemeine Kenntniß von Epirus⸗ zu verſchaffen.

Epirus, durch den Pindus oſtlich, und durch den Ambraeiſchen Meerbuſen ſuͤdlich von dem uͤbrigen Griechenlande getrennt, hat im Inneren mehrere Bergketten, und gegen die Seekuſte ſchoͤne Ausſichten und geſegnete Felder. Die Fluͤſſe des Landes ſind der Acheron und der Koeytus, beide mit uͤbel⸗ ſchmeckendem Waſſer. Epirus, mit mehreren guten Haͤfen, liefert ſchnell laufende Pferde und große Hunde.

Anßet einigen griechiſchen Pflanzſtädten in Eui⸗ rus unterſcheidet man noch vierzehn alte Völkerſchaf⸗