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ſchen Lokrier. Ihre Reiter ſind furchtbar, wenn ſie einzeln fechten. An der Oftſeite des Achelous finden ſich Lo⸗
wen. Nach einer viertaͤgigen Schifffahrt kamen wir
zu Naupaktus, einer Stadt am Fuße eines Ge⸗ birges im Lande der Ozoliſchen Lokrier an. Am ufer ſahen wir einen Neptuns⸗Tempel und eine der Venus geweihte Hoͤhle, wo einige Wittwen um neue Maͤnner baten.
Am folgenden Tage brachte uns ein kleines Fahr⸗ zeug nach dem Hafen Pagä im Lande der Mega⸗ rer, und von da kehrten wir nach Athen zuruͤck.
Den Winter uͤber blieben wir zu Athen, und traten dann die Reiſe nach Megara an. Beber Eleuſis kamen wir nach Megaris, der Graͤnze von Athen und Korinth. Die Aniahl der Flek⸗ ken und Staͤdte iſt klein. Die Hauptſtadt Megara hing ehemals mit dem Hafen Niſaea durch zwei lange Mauern zuſammen, welche die Einwohner vor
ohngefaͤhr hundert Jahren zerſtoͤrten. Man zeigte uns verſchiedene Statuen aus Holz, Gold und Elfenbein aus den verſchiedenen Perioden der Kunſt. Das
Rathhaus, aus weißen Steinen erbaut, iſt voll verſteinerter Muſcheln. In dieſer Stadt iſt die
beruͤhmte philoſophiſche Ste des Sokratikers Euklides.
Um zu der zetnie Landenge zu ge⸗ langen, fuͤhrte uns ein Wegweiſer über Anhöhen auf


