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der bei den Wettſtreiten der Poeſie und Muſik erhal⸗ tenen Siege Pberhalb des Haines fließen in blumi⸗ gen ufern der kleine Fluß Pe rmeſſus, die Quelle Hippokrene, und die Quelle des Nareiſſus.
Nun waren wir auf dem Helikon, dem wegen der Reinheit ſeiner Luft, des Reichthums an Waſſer, der Fruchtbarkeit der Thaͤler, der Kuͤhle der Schat⸗ ten, und der Schoͤnheit ſeiner alten Baͤume ſo be⸗ ruͤhmten Berge, dem Throne der Muſen. Von da vegaben wir uns nach Lebadia am Fuße eines Ber⸗ ges, auf welchem der viele Waſſerfaͤlle bildende, kleine Fluß Herkyne entſpringt. Die Stadt zeigt uͤberall Denkmale der Pracht und des Geſchmackes der Ein⸗ wohner. Voll Begierde eilten wir, des TDropho⸗ nius Hoͤhle, eines der beruͤhmteſten Drakel in Griechenland zu ſehen. Der Weg von Lebadia zur Hoͤhle iſt mit Tempeln und Bildſaͤulen beſetzt. Die Hoͤhle zeigt anfangs eine Art Vorhof mit einem Ge⸗ länder aus weißem Marmor, auf welchem eherne Obe⸗ lisken ſtehen. Von da tritt man in eine kuͤnſtliche, acht Fuß hohe und vier Fuß breite Hoͤhle. Hier fin⸗ det ſich der Schlund der Hoͤhle.
Einige Tage darauf ſetzten wir unſern Weg nach Theben fort. Ueber Chaͤronea gelangten wir durch Gehoͤlze, uͤber Huͤgel, fruchtbare Felder und mehrere kleine Floͤſſe nach Theben. Die Stadt mit Mauern umgeben, durch Thuͤrme beſchuͤtzt, hat ſieben Thore; ihr Umfang betraͤgt 43 Stadien. Die Burg


