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erlag ſie neuerdings der Zerſtoͤrungswuth der Cheba⸗ ner, welche nichts als die Tempel, einige Haͤuſer und eine große Herberge fuͤr die Dpfernden verſchon⸗ ten. Die Herberge, 200 Fuß lang und eben ſo viel breit, hat viele Zimmer im erſten und zweiten Stock⸗ werke.
Im Lempel der Minerva haben einige Gemaͤlde des Polygnot und des Onatas ihre erſte Friſch⸗ heit. Die koloſſale Bildſaͤule der Goͤttin ſchuf die Meiſterhand des Phidias.
Hierauf gingen wir durch den Flecken Leuk⸗ tra und die Stadt Thespiaͤz bei dem erſtern ver⸗ nichtete Epaminondas die Macht der Spartaner; letztere wurde mit Plataͤn zerſtoͤrt. Hier zog der Tempel des Herkules, welcher von einer eheloſen Prieſterin bedient wird, und die Bildſaͤule des Ku⸗ vido, als ein ungeſtalteter Stein, unſere Auf⸗ merkſamkeit auf ſich.
In dem kleinen, unfreundlichen Doͤrſchen As⸗ kra, bei vierzig Stadien von Thespiaͤ, dem Ge⸗ burtsorte Heſiod's uͤbernachteten wir.
Am andern Morgen fuͤhrte uns ein enger Pfad in den Hain der Muſen. An den ufern der Quelle Aganippe verweilten wir uns bei der Bildſaͤule ei⸗ nes der aͤlteſten Dichter Griechenlands, Linus. Der Hain der Muſen iſt mit ihren Bildſaͤulen von ver⸗ ſchiedenen Meiſtern geſchmuͤckt; an allen Seiten erhe⸗ ben ſich eine Menge eherner Dreifuͤße; der edle Lohn


