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thig hatte. Am 22. uͤbernachteten wir in Dehift⸗ likz es liegt in einer lachenden Sbene am Ufer des kleinen Fluſſes Saman⸗Sui(Strohfiuſſes). Sein Gewaſſer ſließt in das ſchwarze Meer. Am 23. ging unſere Reiſe durch den großen und beſonders von Ar⸗ meniern bevoͤlkerten Marktflecken Gurnuh⸗Khaneh (Gold⸗Haus), von da durch das griechiſche Dorf Stavros(Kreuz). Es liegt maleriſch an einem Bergabhange, und am Ufer eines Sttomes. Am 23. beſtiegen wir die Gebirgskette, welche das ſchwarze Meer umzieht. Auf der Hoͤhe eines dieſer Berge ſa⸗ hen wir unter unſern Fuͤßen einen großen Haufen wei⸗ ßer Wolken gewaltig gegen einander treiben, und vom Blitze durchzuckt werden. Es war ein Ungewitter, welches uͤber Trebiſond trieb. Dieſe Erſcheinung iſt haͤufig, beſonders im Anfange des Fruͤhlings, im Herbſte und Winter.
Die Landſchaft nordwaͤrts vom Gipfel des Berges iſt ſehr waldig; die Vegetation ſehr kraͤftig, und die Baͤume außerordentlich ſtark und hoch. In der Ge⸗ gend von Srebiſond wird das Land lachender.— Am 2s. ſchliefen wir in Gherizlik(Nußdorf), wo wir zum erſten Mal ſeit Erzerum ein beguemes Ka⸗ ravnnſerai antrafen.
XXXIX. Von den Bergen herabgeſehen, welche an dieſer Seite das ſchwarie Meer umgeben, gewaͤhrt Drebiſond mit ſeinen Umgebungen einen berrlichen


