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groß wie Haſelnuͤſſe und von ſehr ſchoͤnem Waſſer, ging vorn kreutzweis uͤber den Koͤrper herab, und zwei⸗ mal herum. Ein mit Edelſteinen beſetzter Dolch ſtack in einem Guͤrtel von ſchoͤnen Smaragden, an welchen ein ganz mit Perlen und Rubinen bedeckter Saͤbel hing. Jedoch ſind die Steine nicht alle aͤcht.
Drei Soͤhne des Schah und mehrere Edelknaben, gleichfalls praͤchtig gekleidet, ſanden am Fäaße des Thrones mit Saͤbeln, Dolchen, Keulen u. ſ. w. in der Hand. Am Eingange des Andienzſaales begruͤßte ich den Koͤnig wieder. Auf einer goldenen Schuͤſſel wurde der Brief, welchen ich brachte, uͤberreicht. Der Großweſſier entfaltete ihn, laß die UVeberſetzung ſo, daß man den Rhythmus der Phraſen bemerkte. Aus beſonderm Wohlwollen erlaubte mir der Schah, meine Stiefel an den Fuͤßen zu behalten, und ihm ge⸗ genuͤber auf verſiſche Weiſe zu ſitzen.
Die Audienz dauerte uͤber eine Stunde. Ehe ſie zum Ende ging, ließ mir Feth⸗Ali⸗Schah die praͤchtigen Gaͤrten ſeines Palaſtes zeigen. Von da fuͤhrte man mich in den Buͤcherſaal, wo man mir viele koͤſtliche Handſchriften, unter andern auch ein Gedicht von Feth⸗Ali ſelbſt zeigte.
XXIV. Feth⸗Ali⸗Schah,(Feth⸗Ali⸗Alis⸗ Sieg) hieß vor ſeiner Thronbeſteigung Baba⸗Khan. Er iſt groß, ſtark gebaut, leutſelig, großherzig, aber auch aͤuſſerſt ſtreng, und in ſeinem Zorne unverſoͤhn⸗


