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Hierauf fuͤhrte mich einer der Weſſire in den Au⸗ dienzſaal. Seine Waͤnde bildeten ein langes Viereck, und waren mit Arabesken und goldenen Inſchriften auf weibem Grunde verziert. Zwei hohe gewundene grüne Marmorſaͤulen trugen vom Gange her den Gie⸗ bel des Gebaͤudes; durch ſchoͤne farbige Scheiben ſiel von der andern Seite das Licht. Der ganze Fußboden war mit einem außerordentlich praͤchtigen Kaſchemir⸗ Teppiche belegt. Den Thron trugen mehrtre 1—8 Fuß hohe Marmorſaͤulen. Vier andere mit Goldblech und Schmelz belegte Saͤulen ſtanden uͤber erßern, und trugen einen Thronhimmel. Tauſende von Diaman⸗ ten, Rubinen, Smgragden und Sapphiren funkelten auf allen Seiten. Eine Sonne von großen Diaman⸗ ten ſpielte hinter dem Schah, welcher mit dem Ruͤß⸗ ken an ein weißes, atlaſſenes, mit Perlen geſticktes Kiſſen gelehnt ſaß, in einem Gewande aus demſelben Stoff, auf welches ſein langer Bart herabfloß. Auf⸗ ſchläge von Perlen mit Rubinen eingefaßt, mit Roſen oder bunten Steinen durchwebt, reichten faſt bis an die Ellenbogen. Die Achſelſtücke und die Haͤlfte des Leibes war mit einem gleichen Gewebe bedeckt. Je— den Oberarm zierten zwei große runde Armbaͤnder aus Edelſteinen. Der Schah trug ſerner eine Art Tiara, deren Rand ein mit Rubinen und Smaragden beſetz⸗ tes Gewebe von Perlen bildete. Eine Zitternadel aus Steinen und daruͤber drei Reiherſtutze waren vorn an dieſem Hauptſchmuck. Ein Halsband von Perlen, ſo


