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Stadt, um uͤber den Dſchedek, oder den Hals des Kuſſeh⸗Dagh zu gehen, und dann hinab nach Paſin oder Paſiani über Dely⸗Baba. Mehrere Reiſenden ſchuͤtzten ſich gegen den blendenden Glanz des von der Sonne beſchienenen Schnees durch ſchwarze Schleier, in welche ſie das Haupt huͤllten, oder ſetzten eine Art Flor⸗Brille auf. Andere ſtopften ſich die Naſenloͤcher zu, indem ſie dieß fuͤr das ſicherſte Mittel gegen die hoͤchſt ſchmerzliche, aus jenem Glanze entſte⸗ bende Augenentzündung hielten.
Langſam erſtieg unſer kleiner Haufe den Dſche⸗ dek. Auf dem hoͤchſten Gipfel des Berges angelangt, fanden wir Leichname von Menſchen und Thieren und ſahen Ballen. Ein Drkan uͤberßel Tages vorher eine perſiſche Karavane. Die Dſchedek⸗Kette bildet die Grenze zwiſchen dem Lande Seliwan und dem Paſchalik Srzerum.
In Erzerum hielt mich die Kaͤlte fuͤnf Tage auf. Wegen der Vorſchritte der Wechabiten auf Bag⸗ dab war man damals ſehr in Spannung. Das Lager des Beglerbeg, gegen welches wir reiſten, war bei dem Dorfe Endres, achtzig Stunden von Erzerum, welche wir in eilf Tagen zuruͤck legten. Die Gegend, durch welche wir reiſten, war bergig, aber durch die Reuterei ſo verwuͤſtet, daß alle Doͤrfer leer ſtanden. Im Lager angekommen, empfing mich Juſſuf gůͤtig; denn er kannte mich perſoͤnlich. Er war ein ausge⸗ zeichneter Krieger, welcher als Knabe nach Konſan⸗


